| fr. Maximiliano I. Cappabianca OP
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Die Weltkirche bei Radio Vatikan erleben In die „Zentrale“ der Kirche hat es mich im April 2006 verschlagen: Als Redakteur bei Radio Vatikan arbeite ich jetzt sozusagen da, wo das Herz schlägt, wo alle Fäden zusammen laufen. Und das ist wirklich spannend! Nicht nur, was der Papst zu sagen hat, ist interessant. Mich fasziniert, wie hier aus aller Herren Länder Bischöfe, Ordensfrauen, -männer und Laien kommen, um von der Lage in ihren Ländern zu berichten. Das ist nicht immer rosig, oft hoffnungsvoll und immer interessant! Davon etwas unsern Hörern weiter zu geben, das ist meine Aufgabe zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen! Man gewöhnt sich auch schnell daran, dass einem in Rom ständig Kardinäle, Erzbischöfe und Prälaten über den Weg laufen. Das ist hier nichts Besonderes... Spannender ist vielmehr die Begegnung mit einer Ordensfrau aus dem Irak, die von der schwierigen Situation in Mossul erzählt, die Begegnung mit dem Apostolischen Nuntius (Vatikanbotschafter) auf den Philippinen, wo es immer wieder Spannungen mit der Regierung gibt, weil immer noch viel Unrecht herrscht. Auch die Begegnung mit Pilgern aus aller Herren Länder bereichert mich wieder immer! Es ist nicht meine erste Tätigkeit in den Medien. 1999 hatte ich durch ein Praktikum beim "Jour du Seigneur" in Paris „Blut geleckt“. 2000 dann meine erste Fernsehmesse kurz nach meiner Weihe als Kaplan in Düsseldorf, 2002 folgt eine weitere Übertragung! 2003 dann die Entscheidung, ganz in die Medienarbeit zur Kath. Fernseharbeit der Katholischen Bischofs-konferenz zu wechseln, wo ich bis Anfang dieses Jahres tätig war! Ich bin in dieser Domäne aber nicht der einzige: Viele Dominikaner sind weltweit in den Medien tätig, im Radio Vatikan sind wir sogar zu viert In der deutschen, polnischen, vietnamesischen und französischen Abteilung sind drei Brüder und eine Schwester! In Frankreich haben wir sogar ein eigenes Fernsehprogramm im staatlichen Fernsehen und in mehreren Ländern weltweit unterhalten wir eigene Radiostationen! Warum das alles? Weil wir das Evangelium vom menschenfreundlichen Gott verkünden wollen! Weil uns das wichtig ist! Weil es uns keine Ruhe lässt, Gottes Liebe zu verkünden. Wir sind eben echte Predigerbrüder! Und das Schöne dabei: Es macht auch noch richtig Spaß! |
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